Wir ermöglichen Hilfe dort, wo sie dringend gebraucht wird.

Wir ermöglichen Hilfe dort, wo sie dringend gebraucht wird.

Diese Hilfe richtet sich an:

Menschen, die traumatische Erfahrungen gemacht haben, sexualisierte Gewalt erlebt haben oder sich in seelischen Krisen und belastenden Lebenssituationen befinden und keinen ausreichenden Zugang zu Unterstützung haben.

Der Bedarf an psychotherapeutischer und traumasensibler Unterstützung ist hoch – gleichzeitig erhalten viele Betroffene nicht die Hilfe, die sie benötigen.

Die Wartezeiten sind lang.
Spezialisierte Angebote wie Traumatherapie, körperorientierte Therapieansätze und andere ergänzende therapeutische Verfahren sind nur begrenzt verfügbar oder werden nicht ausreichend von den Krankenkassen abgedeckt.
Finanzielle Hürden führen dazu, dass ein Teil der Betroffenen keinen Zugang zu geeigneter Unterstützung erhält.

Gemeinsam mit Förderern stellen wir finanzielle Mittel bereit, um Therapie, Behandlung und ergänzende Verfahren zu ermöglichen – damit Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird.

Was wir konkret tun

Als gemeinnütziger Verein bauen wir einen gemeinsamen Fördertopf auf.

Wir bündeln finanzielle Mittel und ermöglichen so Menschen mit geringem Einkommen den Zugang zu:

  • traumasensibler Begleitung
  • körperorientierter Therapiearbeit
  • stabilisierenden Coaching- und Unterstützungsangeboten
  • Traumatherapie durch ein wachsendes Netzwerk qualifizierter Therapeutinnen und Therapeuten

– dies möglichst unbürokratisch und niedrigschwellig.

Warum das notwendig ist

In Deutschland ist der Bedarf an psychotherapeutischer Unterstützung hoch – gleichzeitig bestehen erhebliche Versorgungslücken.
Etwa jeder vierte Erwachsene ist innerhalb eines Jahres von einer psychischen Erkrankung betroffen (dgppn.de).

Die Wartezeiten auf einen Therapieplatz betragen oft mehrere Monate, in ländlichen Regionen häufig noch länger (bptk.de) (bundesgesundheitsministerium.de)

Besonders im Bereich der Traumatherapie fehlen spezialisierte Angebote. Traumafokussierte Verfahren sind im Kassensystem nicht als eigenständige Behandlungsform verankert und daher nur begrenzt abgebildet (g-ba.de) (springermedizin.de) (uniklinik-ulm.de).

„Der Mangel an traumatherapeutisch qualifiziertem Fachpersonal in Deutschland ist flächendeckend.“ (uniklinik-ulm.de)

Angesichts steigender psychischer Belastungen ist der Bedarf an Unterstützung in den letzten Jahren deutlich gewachsen. Zugleich bleibt Suizid ein relevantes gesellschaftliches Thema. Auch bei jungen Menschen gehört Suizid zu den häufigsten Todesursachen: Bei den 10- bis unter 25-Jährigen war Suizid 2023 die häufigste Todesursache in Deutschland. Traumasensible Begleitung und Stabilisierung können hier einen wichtigen präventiven Beitrag leisten (dgppn.de) (bundesgesundheitsministerium.de) (suizidprophylaxe.de) (destatis.de).

Zudem wurde der staatlich unterstützte Fonds Sexueller Missbrauch eingestellt und wird nicht weitergeführt. Damit entfällt eine wichtige Unterstützungsmöglichkeit für Betroffene. Gleichzeitig wird das Ausmaß sexualisierter Gewalt in der Gesellschaft zunehmend sichtbar (beauftragte-missbrauch.de) (zeit.de) (fonds-missbrauch.de)

Unser Verein setzt genau hier an und schafft konkrete Zugänge zu Unterstützung.

Möchten Sie diese Arbeit unterstützen und konkret dazu beitragen, dass Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird?
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